30-11-2017 OMG - Monate später ...

Vor 14 Tagen habe ich die für uns zuständige Sachbearbeiterin des Jugendamtes aufgesucht, um zum wiederholten Male nach dem Bewilligungsbescheid bezüglich meiner Tochter zu fragen. Ich fing an mit den Worten "Warum dürfen wir den Bescheid denn nicht haben?" Wie ich darauf käme, dass wir diesen nicht haben dürften, wurde ich zurückgefragt. "Na, weil wir den schon seit September anfragen aber bislang immer noch nicht erhalten haben." Gleichfalls teilte ich der Frau mit, dass ich mir selbst schon penetrant vorkomme, weil ich bald jede Woche nach diesem Dokument fragte.

 

Daraufhin meinte sie ganz selbstverständlich: "Das weiß ich nicht, weshalb Sie den Bescheid bisher nicht bekommen haben. Dafür bin ich doch gar nicht zuständig. Dies ist Sache der wirtschaftlichen Jugendhilfe!"    -    Ich habe mir den Kopf gehalten und die an sich sehr gutmütige Frau gefragt, weshalb sie mir dies erst jetzt sage, dann hätte ich sie doch schon drei Monate lang in Ruhe gelassen!

 

Doch es kommt noch besser:

 

Aktuell wegen der "Mobbing"sache, habe ich beide Abteilungsleiter angeschrieben, also den der Jugendhilfe und den der wirtschaftlichen Jugendhilfe und um ein klärendes Gespräch gebeten.

 

So erhielt ich doch gestern Abend eine E-Mail, der wirtschaftlichen Jugendhilfe, in der mir der Abteilungsleiter erklärt, dass ich die Bewilligung bereits Anfang September erhalten hätte, zusammen mit den Formularen zur Kostenheranziehung. Wir machten uns sogleich an den Ordner und siehe da – es gibt ein Schriftstück vom 1.9.2017:  Wir haben das kurze Schreiben durchgelesen, uns angesehen und nur den Kopf geschüttelt.  Dieses Schreiben sagt in einem Satz aus (Zitat): "…aufgrund Ihres Antrages (…) erkläre ich mich bereit, die Kosten der Unterbringung (…) zu übernehmen.

In unseren Augen ist dies eine Kostenübernahme, aus der indirekt hervorgeht, dass das Kind irgendwo untergebracht ist. Mehr nicht! Weder taucht das Wort Bewilligung auf, noch wo mein Kind untergebracht ist, geschweige denn für wie lange. Dies sind für uns doch klare Angaben in einer Bewilligung, oder liegen wir mit dieser Annahme tatsächlich so sehr daneben?

 

Dann hätte – wie uns jetzt auch bewusst wurde, in diesem Schreiben ein Hinweis darauf stehen müssen, dass wir an den Kosten beteiligt werden. Dies vermissen wir darin auch. Dieser Hinweis ist aber, laut dem Amt selbst, eine Voraussetzung dafür, dass sie uns Eltern nun an den Kosten beteiligen. Diesen Informationen springe ich nun auch schon seit September hinterher.

 

Ich habe dem Abteilungsleiter für die Aufklärung gedankt, ihm jedoch auch mitgeteilt, wie unnötig dieses lange Hinauszögern der Antwort war. Wir fragen uns, weshalb in diesem Amt nur so zögerlich gearbeitet wird und weshalb die Familien nicht ausreichend und zeitnah aufgeklärt werden.

 

 

Ach ja, und übrigens, sei die Mahnung fälschlicherweise an mich gesandt worden! Ich solle diese ignorieren.

 

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